Religiöse Juden dürfen verspätet zur Arbeit kommen


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Religiöse Juden, die die Gebote achten, dürfen in den nächsten Wochen mit ministerlichem Segen zu spät zur Arbeit kommen. Sie müssen die fehlende Arbeitszeit aber möglichst schnell nachholen, erklärte Wirtschaftsminister Naftali Bennett. Er entschärfte damit einen Konflikt, der durch das Hinausschieben des Endes der Sommerzeit entstanden war. Die jüdischen Morgengebete dürfen erst bei Sonnenaufgang verrichtet werden. Aufgrund der Neuregelung war dies etlichen Beschäftigten nicht mehr möglich.

Früher endete die Sommerzeit im September und die Uhren in Israel wurden um eine Stunde zurück gestellt. In diesem Jahr gilt die Sommerzeit nach einem entsprechenden Parlamentsbeschluss aber bis zum 27. Oktober. Deshalb haben nun viele Beschäftigte das Problem, dass sie erst bei Sonnenaufgang mit ihren Gebeten beginnen dürfen, zu diesem Zeitpunkt aber bereits unterwegs zu ihrem Arbeitsplatz sein sollten. In Israel gibt es zwar ein Gesetz, das Beschäftigten erlaubt, während ihrer Arbeitszeit zu beten. Weil es bei der aktuellen Problematik aber um Gebete vor Arbeitsbeginn geht, war eine Entscheidung des Wirtschaftsministers gefragt. Dessen Vorschlag ermögliche eine sinnvolle Lösung, bei der sowohl die Interessen der religiösen Frühaufsteher als auch der Arbeitgeber berücksichtigt würden, heisst es dazu in einer Mitteilung seines Ministeriums. (ih)

 



Kategorien:Wissenschaft

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