Sei Stark und mutig – Solidarität mit Israel


26567In der Tora steht geschrieben, dass man zuerst immer den Frieden suchen sollte! (Siehe 5. Moses 20,10)

Wenn ein Feind allerdings trotz der Tatsache, dass man ihm Frieden anbietet, dennoch lieber den Krieg bevorzugt, dann darf man aus der Sicht Gottes nicht einfach „nach Lust und Laune“ losschlagen – mal einfach so in den Krieg ziehen! 
 
Gott hat Kriegsrechte erlassen, die vorschreiben, dass man im Krieg nur einen Feind, der deinen Tod sucht, töten darf. Frauen und Kinder dürfen auf keinen Fall getötet werden! Sogar die Bäume des Landes, in dem der Krieg stattfindet, darf man nicht grundlos Fällen oder verletzen! (Siehe 5. Mose 20,14+19)

Die Tora beschreibt diese und andere Kriegsregeln in mehreren Stellen. Ein sehr bekannter Abschnitt zum Thema „Krieg ist die Parasha über die Motivationsrufe des Cohen HaMashuah“ ..

Die Tora warnt sehr oft vor der Angst und Furcht. So waren es 10 Kundschafter, die aus Angst vor der Einnahme Israels diese Angst an das gesamte Volk übertrugen und sie die Moral somit auf den Tiefpunkt brachten ..

Moses motivierte Josua: Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn der Herr, euer Gott ist es, der für euch kämpft!

Doch dem Schöpfer war das immer noch nicht Motivation genug. So sagte er zu Moses: „Und gebiete dem Josua, stärke ihn und festige ihn, denn er soll vor diesem Volk hinüberziehen; und er soll ihnen das Land, das du sehen wirst, als Erbe austeilen!“

Moses erfüllte, was Gott ihm auftrug, und motivierte Josua und das gesamte Volk Israel: Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen, denn der Herr, dein Gott, geht selbst mit dir; er wird dich nicht aufgeben noch dich verlassen! Kurz darauf nimmt Moses Josua an seine Seite und sagt ihm zweimal: „Sei stark und mutig!“ Und er befahl nochmals Josua, dem Sohn Nuns: „Sei stark und mutig! Denn du sollst die Kinder Israels in das Land bringen, das ich ihnen zugeschworen habe, und ich will mit dir sein!“
 
Im Wochenabschnitt Ekev erklärt die Tora, warum wir uns vor nichts zu fürchten brauchen: „Wenn du aber in deinem Herzen sagst: Diese Völker sind zahlreicher als ich! Wie kann ich sie aus ihrem Besitz vertreiben? … so fürchte dich nicht vor ihnen! Gedenke doch an das, was der Herr, dein Gott, dem Pharao und allen Ägyptern getan hat; an die gewaltigen Prüfungen, die deine Augen gesehen haben, an die Zeichen und Wunder und an die starke Hand und den ausgestreckten Arm, mit denen der Herr, dein Gott, dich herausgeführt hat. So wird der Herr, dein Gott, an allen Völkern handeln, vor denen du dich fürchtest!“ (5. Mose 7,17)

Gott spricht hier zu jedem von uns: „Sei dir bewusst, die Wunder, die das Volk Israel bei ihrem Auszug aus Ägypten erfuhr, waren keine einmalige Geschichte. Nein, diese Wunder und Hilfe gehören auch dir jetzt und hier!“
 
Oft habe ich das Gefühl, dass Israel sich dafür entschuldigen muss, dass es bei ihm weniger Tote und Verletzte gibt als bei den Palästinensern. Menschen fragen, wieso Israel so brutal und skrupellos gegen die Palästinenser im Gazastreifen vorgeht. Sie schimpfen auf Israel, dass es gegen die so genannten „harmlosen Raketenangriffe“ aus dem Gazastreifen überproportional reagiert. Über 1.000 tote Palästinenser (von dieser Opferzahl sind etwa 530 Terroristen) gegenüber 53 toten Soldaten und drei Zivilisten auf der israelischen Seite. Menschen, wie der dumme Erdogan, die keine Ahnung vom israelisch-palästinensischen Konflikt haben, werten oft anhand von Todeszahlen. Wer die meisten Toten hat, gewinnt ihr Mitleid.
 
Seht die Proteste in Europas Grossstädten: Sobald Israel eine Rolle im Konflikt spielt, geht es wild drüber her. Wenn es den Menschen wirklich um Liebe, Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten ginge, so hätten dieselben Menschen auch gegen den syrischen Bürgerkrieg (Todesbilanz 200.000) demonstriert oder gegen die Christenverfolgung im Vormarsch der ISIS im Irak.

Aber nein, Israel muss sich für seine Selbstverteidigung entschuldigen oder seinen Gegner erklären, warum sein Raketenabwehrsystem so gut funktioniert und Menschen das Leben rettet. 

Zudem werden Israels vorgeschlagene Feuerpausen nicht ernstgenommen. Ebenso auch nicht seine strengen Sicherheitsmassnahmen, die inmitten eines Krieges trotz eigener Gefahr Rücksicht auf die palästinensische Zivilbevölkerung nehmen. Genauso egal ist es den Menschen, dass Hamas-Terroristen gemäss UN-Angaben Raketen in UNRWA-Schulen, in Moscheen und sogar in Krankenhäuser versteckt halten. Alle Mittel, Israel zu bekämpfen, scheinen korrekt zu sein. Wegen dem jüngsten Krieg im Gazastreifen explodieren Menschen aus Hass gegen Israel. Bei vielen sprudelt sogar ihr antisemitischer Geist heraus.

Es gibt zwei Arten von Wundern, die Gott uns erleben lässt: Ein übernatürliches Wunder und ein natürliches Wunder. Oft wird gefragt: Welches der beiden Wunder ist grösser? Das Wunder, dass die Hamas-Raketen zu 99,9% ihre Ziele verfehlen, oder ist es ein Wunder, dass wir so stark und schlau sind, das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ bauen zu können?

Die Antwort entnehmen wir aus einem Bibelvers, indem Gott über zwei Wunder redet. Im ersten Wunder beschreibt Gott gewisse wunderkräftige Mirakel, die sich bei den 10 Plagen abgespielt hatten – eine Art Naturkatastrophe, die dem Volk Israel zur Hilfe eilte:  „Dazu wird der Herr, dein Gott, Hornissen unter sie senden, bis die Übriggebliebenen und diejenigen, die sich vor dir versteckt hielten, umgekommen sind.“ (5. Mose 7,20)

Es gibt aber auch ein persönliches Wunder – ein Wunder, das sich durch uns äussert: „Lass dir keine Angst machen, denn der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein grosser und furchtgebietender Gott.“ Der Schöpfer offenbart sich durch dich! Durch dein Können, dein Wissen, dein Tun, Handeln, dein Denken, dein Sagen! Und hier müssen wir aufpassen. Wir dürfen all das nicht auf uns alleine beziehen: „So gedenke doch an den Herrn, deinen Gott – denn Er ist es, der dir Kraft gibt, solchen Reichtum zu erwerben.“ (5. Mose 8,18)

Auch der Midrasch beweist, dass das Wunder, welches von vier Königen offenbart wird, grösser ist:

David sagte: „Ich jage meinen Feinden nach, werde sie erwischen und solange wieder nicht heimkehren bis ich sie ausgemerzt habe.“ Und so war es!

Asa sagte: „Ich kann nicht töten. Ich werde die Feinde verfolgen, aber töten musst Du sie.“ Und so geschah es dann auch.

Jehoschafat sprach: „Ich habe keine Kraft zu töten und ich habe auch keine Kraft jemanden zu verfolgen. Ich singe und Du wirst die Feinde töten.“ Und so passierte es.

Chiskijahu sagte: „Ich habe keine Kraft zu töten und ich habe auch keine Kraft jemanden zu verfolgen. Ich habe auch keine Kraft zum Singen. Ich lieg im Bett und Du machst die Arbeit.“ Und so geschah auch dies.

Man könnte meinen, das Chiskijahu das grösste Wunder widerfuhr, aber das Wunder welches der Schöpfer durch David vollbrachte ist das Grösste und Aussagekräftigste, denn der Schöpfer offenbarte sich durch David! Durch sein Können, sein Wissen, sein Tun, Handeln, sein Denken, sein Sagen!   

Zu Beginn erwähnten wir den sehr bekannten Abschnitt zum Thema: „Krieg ist die Parasha über die Motivationsrufe des Cohen HaMashuah ..“ Hier wird deutlich, dass alle Soldaten Israels heilig sind. Der Hohepriester beschwört und motiviert die Soldaten mit „Shma Israel!“

Im Talmud heisst es: „Gott sprach zu den Kindern Israels: Selbst wenn du keines aller Pflichten erfüllt hast, bis auf das Shma Israel in der Frühe und am Abend, so werdet ihr nicht in ihre Hände fallen – in die Hände der Feinde!“

Nun ein Brief von einem führenden Kommandaten der IDF:

„Liebe Kommandanten und Soldaten, 

Es ist ein grosses Vorrecht, in einer Zeit wie dieser in der Givati-Einheit dienen und sie kommandieren zu dürfen. Die Geschichte hat uns dazu auserwählt, die Speerspitze im Kampf gegen die Terrororganisation ‚Hazati‘ zu sein, die den Gott der israelischen Armee herausfordert, Ihn verhöhnt und beschimpft. Wir haben uns hier zu dieser Zeit versammelt und sind bereit, diesen heiligen Dienst mit der grössten Demut an und auf uns zu nehmen. Wir sind bereit, uns in Gefahr zu begeben und für die Verteidigung unsere Familien, unseres Volkes und unseres Heimatlandes unser Leben zu lassen. 

Unser Ziel ist der Feindeskontakt. Dabei werden wir gemeinsam vorgehen – initiativ und strategisch, mit Entschlossenheit und Kraft. Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um die Aufgabe zu erfüllen, den Feind zu entwaffnen und die Bedrohung von Israel abzuwenden. Wir werden nicht erfolglos zurückkehren. 

Wir werden daran arbeiten und alles Notwendige tun, um unsere Jungs sicher zurückzubringen, indem wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen und alle Kraft aufwenden, die dazu erforderlich sein wird. 

Ich habe vollstes Vertrauen in jeden Einzelnen von euch. Ich weiss, dass ihr aus diesem Geist heraus handeln werdet – dem Geist eines israelischen Kämpfers, der in das Zentrum des feindlichen Lagers eindringt. Der Name dieses Geistes ist ‚Givati‘. Ich hebe meine Augen auf zum Himmel und ich rufe mit euch gemeinsam aus: ‚Höre, o Israel, der Herr, dein Gott ist EINER. Adonai, Gott Israels, schenke uns Erfolg, wenn wir nun für Dein Volk Israel in den Kampf ziehen – gegen einen Feind, der Deinen Namen verhöhnt. Im Namen der Kämpfer der Israel Defence Force und besonders im Namen der Kämpfer und Kommandanten der Givati-Brigade bitten wir, erfülle, was geschrieben steht: ‚Denn der Herr, dein Gott, ist es, der mit dir geht, um für dich gegen deine Feinde zu kämpfen und dich zu erretten.´ Lasst uns alle dazu ‚Amen´ sagen. 

Zusammen, und nur zusammen, werden wir gewinnen!”

Ofer Vinter
Oberbefehlshaber der Givati-Kampfeinheit

Wie sagte König Salomo? „Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ So wie heute war auch schon damals ein grosser Teil vom Krieg ein ausgetüfteltes Psychospiel. Deshalb sagte der Hohepriester immer wieder: „Höre, Israel: Ihr zieht heute in den Kampf gegen eure Feinde; euer Herz verzage nicht! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen! (5. Mose 20,3) Denn der Herr, euer Gott, geht mit euch, um für euch mit euren Feinden zu kämpfen, um euch zu helfen. Der Feind will uns mit Psychospielchen schwächen. Auf diese Weise tat es auch Goliath: „Der Philister aber kam morgens und abends her und stellte sich 40 Tage lang hin.“ (1. Samuel 17,16) 40 Tage steht er da. Tag und Nacht verflucht er Israel – so wie der Erdowahn heute: „Ich hasse euch und verfluche euch!“ Er strahlte Macht aus und das Volk Israel wurde es Angst: „Aber alle Männer von Israel flohen vor dem Mann, sobald sie ihn sahen, und fürchteten sich sehr.“ (1. Samuel 17,24)

David erkennt die Angst und Furcht und will all dem ein Ende setzen! Eliav, der Bruder von David, versteht, dass sein kleiner Bruder gegen den Philister kämpfen möchte und sagt: „Ich kenne deine Vermessenheit und die Bosheit deines Herzens wohl; denn nur um den Kampf zu sehen, bist du herabgekommen!“ (1. Samuel 17,28)

Er beleidigt ihn, aber David schweigt. Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, eine Diskussion mit seinem Bruder zu führen! Solidarität ist gefragt! So geht David zu Shaul und sagt ihm: „Niemand soll seinetwegen den Mut sinken lassen; dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen!“ (1. Samuel 17,32)

Saul aber sprach zu David: „Du kannst nicht hingehen, um gegen diesen Philister zu kämpfen, denn du bist noch ein Knabe; dieser aber ist ein Kriegsmann von Jugend auf!“
 
Darauf antwortete David: „Sowohl den Löwen als auch den Bären hat dein Knecht erschlagen, und dieser Philister, dieser Unbeschnittene, soll wie einer von jenen sein; denn er hat die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt!“
 
David überredete schlussendlich Shaul und zog in den Kampf gegen Goliath! David erschlug den Philister! „Und die erschlagenen Philister lagen auf dem Weg von Schaaraim bis nach Gat und bis nach Ekron.“ (1. Samuel 17,52)

Auf einmal sah jeder, dass alles nur eine toll inspizierte Pallyshow war! Alles war nur halb so wild – nichts dahinter! Plötzlich waren sie doch nicht so stark wie sie taten. Nun waren sie doch nicht so mächtig! „Und die Männer von Israel und Juda machten sich auf und erhoben ein Kriegsgeschrei und jagten den Philistern nach, bis man in die Ebene kommt, und bis zu den Toren Ekrons.“

Auch in der heutigen Zeit versuchen die Philister – die Palästinenser – uns mit ihren Psychotricks einzuschüchtern! Mit Tunnels, Raketen, Angstmache wie: „Wir werden eure Kinder entführen!“ usw. Aber alles ist nur eine Show – so wie bei Goliath. Deshalb ist es auch heute eine grosse Pflicht, mutig und stark gegen alle unsere Feinde zu sein! 

Zum Video klicken Sie hier.

(Von Rabbi David Kraus)



Kategorien:Gesellschaft

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