Gebetserhörung: Erster Regen in weiten Teilen Israels


img622638

Regen in Jerusalem (Flash 90)

Prompte Gebetserhörung: Kaum hat man in der jährlichen Liturgie das Gebet um Regen wieder aufgenommen, da kommt auch schon die Antwort. In weiten Teilen Israels gab es über Nacht erste Niederschläge.

Im Sommer betet man regelmässig um Tau. Dies ändert sich jeweils mit dem Laubhüttenfest Sukkot, das in Israel am Montagabend endete. Ab diesem Zeitpunkt bitten alle Juden Gott in ihrem täglichen Gebet wieder um Regen – bis zum Ende des Winterhalbjahres. Baruch HaShem, in diesem Jahr hat die Bitte  eine schnelle Antwort von oben nach sich gezogen. Im Norden, in der Küstenregion, im Raum Jerusalem und sogar im nördlichen Teil der Wüste Negev ging teilweise schwerer Regen nieder.

Die Niederschläge begannen am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr Ortszeit. In der Küstenstadt Aschdod wurden 40 Millimeter Regen gemessen, in Ra‘anana 25 Millimeter. Für den Tagesverlauf rechnen Meteorologen mit weiteren Niederschlägen. Sie warnten vor Überschwemmungen in der jüdischen Wüste Juda und in der Gegend des Toten Meeres. Dies berichtet das Nachrichtenportal „Arutz Scheva“.

In einigen Städten verursachte der Regen Stromausfälle, unter anderem in Ra‘anana, Ramat Gan, Petach Tikva und mehreren Vierteln von Tel Aviv . Der stellvertretende Präsident der israelischen Stromgesellschaft, Oren Helman, erklärte dies so: „Vor einem Monat gab es einen grossen Sandsturm, der Staub auf die elektrischen Leitungen gelegt hat. Heute Morgen ist durch das Aufeinandertreffen von Staub und dem ersten Regen Schlamm entstanden, der in das Stromsystem eindrang.“ Der Zeitplan für das Entfernen des Staubes habe diesmal nicht funktioniert.

Indes wurde ein etwa 22-jähriger Palästinenser am Mittwoch offenbar durch einen Stromschlag schwer verletzt. Eine Hochspannungsleitung nördlich von Jerusalem war infolge des Wetters gerissen. Israelische Sanitäter bemühten sich, den Araber wiederzubeleben. Sie brachten ihn ins „Scha‘arei-Zedek-Krankenhaus“ nach Jerusalem. Dort wurde er ins Koma versetzt und künstlich beatmet, wie die Nachrichtenseite „Walla“ meldet. (inn)



Kategorien:Gesellschaft

Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: