Pokemon aus dem Amtssitz des israelischen Präsidenten verbannt


pokemon

Vor einigen Tagen beriet sich der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin mit seinen Sicherheitsoffizieren, nachdem ein Pokemon im Amtssitz des Präsidenten „entdeckt“ worden war.Nun ist das Spielen des mobilen Spielehits „Pokemon Go“ auf dem Gelände des Amtssitzes verboten worden.

In den neuen Richtlinien heisst es: „Vor einiger Zeit wurde ein Spiel namens „Pokemon Go“ veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine mobile App, in der es darum geht, Pokemons einzufangen. Das Spiel benutzt den im Smartphone eingebauten GPS-Sensor, der die genaue Position des Spielers überträgt, und veröffentlicht ein Bild der unmittelbaren Umgebung, wo der Pokemon gefangen wird. Nebenbei bemerkt: Es gibt Verschwörungstheorien, die den Entwickler des Spiels, Niantic Labs mit dem amerikanischen CIA in Verbindung bringen, was bedeuten könnte, dass das Spiel Informationen für den amerikanischen Geheimdienst sammelt. Man kann nie wissen. Das Spiel wurde bereits aus den Basen der Israelischen Armee und der Polizeistationen verbannt.“

Am 13 Juli veröffentlichte Präsident Rivlin einen humorvollen Post auf Facebook und Twitter, wonach ein Pokemon im Salon seines Amtssitzes gefunden wurde. „Ruft jemand bitte den Sicherheitsdienst,“ scherzte der Präsident.

Es waren seine Enkelkinder, die dem Präsidenten das Spiel gezeigt hatten. Nachdem er gefragt hatte, ob das Spiel dazu beitrage, die Kinder aus dem Sofa nach draussen zu locken und die Enkel dies mit ja beantwortet hatten, gab er seine Zustimmung für das Spiel. Er selbst hätte aber das Spiel noch nicht ausprobiert, sagte er.

Das im Post des Präsidenten veröffentliche Foto mit einem Pokemon im Amtssitz war allerdings eine Fotomontage. Der Amtssitz des Präsidenten ist vor elektronischen Geräten abgeschirmt, sodass ein Pokemon dort gar nicht erscheinen könnte.

Dennoch befürchtete die Sicherheitsabteilung des Amtssitzes, dass der Post des Präsidenten in den Augen einiger Mitarbeiter als Erlaubnis angesehen werden könnte, das Spiel zu spielen. Daher wurde die Anweisung zum Verbot des Spiels veröffentlicht.



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