Feminismus ausser Kontrolle


Die Aussagen der Knessetabgeordneten Merav Michaeli während einer Talkshow in Australien am 11. September sind in Israel mit Bestürzung aufgenommen worden. Michaeli, von der linken Arbeitspartei Israels, ist an sich schon eine ungewöhnliche Persönlichkeit. Ihr nervendes Hebräisch, in dem sie Pronomen ändert, um diese ihrer feministischen Agenda anzupassen, ist ein Symbol der Welt, in der sie lebt. Und trotz ihrer bizarren Fantasiewelt wurde sie in die Liste der Arbeitspartei für die Knesset gewählt, was zeigt, dass genügend Menschen ihre Ideen unterstützen.

Michaelis Vorstellung von einer Familie wird in ihrem eigenen Leben deutlich, sie hat einen männlichen Lebenspartner, mit dem sie nicht verheiratet ist. Sie leben in verschiedenen Wohnungen im selben Gebäude, eine Wohnung über der anderen. Das Paar möchte keine Kinder haben. Diese Art der Familie ist weder neu, noch radikal, aber was radikal an Michaeli ist, ist ,dass sie die traditionelle Mann-Frau-Kinder Familie gänzlich abschaffen möchte.

Der Feminismus hat sich schon seit langem vom Kampf für Gleichheit abgewandt und kämpft nun für eine Veränderung der westlichen Gesellschaft. Die feministische Agenda wurde immer wieder von radikalen Feministinnen ausgesprochen und Michaeli ist nur die letzte von diesen. Während der Talkshow hielt sich Michaeli nicht zurück und erläuterte ihre Vorstellung einer optimalen Gesellschaft.

„Das ist nicht lustig,“ sagte sie dem Publikum mit ernstem Gesicht. „Die Kernfamilie, wie wir sie kennen, ist leider der am wenigsten sichere Ort für Kinder … das Sorgerecht, dieses totale Sorgerecht, wie es in einer Familie herrscht, die Männern weiterhin die totale Kontrolle über ihre Kinder gibt und auch über die Frauen, ist der Teil, der Kinder wirklich verletzt.“ Ihre Traumwelt endet jedoch nicht hier.

„Ich glaube, dass der Staat zwei Alternativen zu der Ehe anbieten sollte. Eine ist das Sorgerecht über die Kinder. Ein Kind kann mehr als zwei Eltern haben. Diese müssen nicht unbedingt seine oder ihre biologischen Eltern sein. Die Person, die die Verantwortung über ein Kind übernimmt … sollte sich für bestimmte Kriterien verpflichten, die der Staat überwacht … ein gemeinsamer Haushalt muss nicht unbedingt auf einem Paar basieren und auch nicht auf Sexualität oder Romantik. Es können Mitbewohner sein, oder auch Schwestern, es können Freunde sein und es kann auch ein Paar sein, das sich liebt und für immer zusammenleben möchte.“

Die Idee, dass nicht die Eltern, sondern der Staat das Sorgerecht über die Kinder hat, ist eine Kern-orwellsche Idee und es wurden genügend futuristische Filme gedreht, die diese schreckliche Welt verdeutlichen. Von den vielen Kommentaren in den sozialen Medien, die Michaelis Vision kritisieren, fällt der Kommentar von Roy Iddan vielleicht am deutlichsten aus: „Kambodscha in den 1970ern. In dem Bild sieht man Kinder, die vom gefährlichen Sorgerecht der Eltern befreit wurden und im Schosse des Staates aufgewachsen sind. Einige hatten das Privileg, ihre Eltern in einem charakteristisch progressiven und anti-patriarchalen Akt hinzurichten.“

Aus biblischer Perspektive ist die Familie in Michaelis Vision das genaue Gegenteil der Beschreibung, wie wir sie im ersten Buch Mose 2:24 lesen. Michaelis befürwortet im Grunde eine Rückkehr zu der selbstzerstörerischen Gesellschaft vor der Sintflut, die von Diebstahl und Inzest beherrscht wurde (inklusive Homosexualität) . Die Familie, die sich Michaelis vorstellt, ist steril, sie wird also kein Leben hervorbringen, sondern es anderen nehmen. Es war genau diese Gesellschaft, die Leben nahm, anstatt zu geben, die den Zorn Gottes auf sich beschwor.



Kategorien:Gesellschaft

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