Wenn Israels Wahrheit zur Lüge wird


„Ein Grossteil der westlichen Medien hat die Lügen der Hamas weitervermittelt anstatt diese vorher mit Israel zu prüfen“, unterstrich der Sprecher der israelischen Streitkräfte Ronen Manelis. „Wenn ich wie die Hamas lügen muss, um die öffentliche Meinung zu besiegen, dann bevorzuge ich lieber die Wahrheit und das Verlieren.“ In einem ausführlichen Kommentar in der amerikanischen Zeitung Wallstreet Journal zählte Israels Brigadegeneral Manelis auf, wie die Hamas die Welt in den jüngsten Unruhen im Gazastreifen belogen hatte, bei denen 60 Palästinenser ums Leben kamen. „Die Hamas kann die ganze Welt belügen und ihr Volk, aber nicht uns. Ich bin stolz, dass wir anders sind und dass wir uns nicht hinter Zivilisten verstecken, so wie es die Hamas macht.“ Manelis zitierte Hamassprecher wie Sami Abu Zuhri und Salach Al Bardawil, die in den palästinensischen Medien mehrmals zugaben, dass von den 62 getöteten Palästinenser, 50 Hamasmitglieder waren. „Wenn wir von einem Volkswiderstand sprechen, dann belügen wir unser eigenes Volk“, sagte der Hamasgründer Mahmud A-Zahar gegenüber dem arabischen Fernsehkanal Al-Jazeera.

Die Hamas hat den Bewohnern des Gazastreifens Geld bezahlt, um sie somit an den Grenzzaun zu locken. Jedem Palästinenser in der Kriegszone bezahlte die Hamas gemäss Manelis 14 US-Dollar und wenn eine gesamte Palästinenserfamilie zum „Feuerpicknick“ kommt, dann wird dieses mit 100 US-Dollar belohnt. Verletzte Palästinenser haben von der Hamas einen Entschädigungsbonus von 500 US-Dollar erhalten. Nicht nur das, die Palästinenser am Grenzzaun waren teilweise die „ausländischen Reportern vor Ort“ oder den so genannten Weltmedien. Palästinenser mit Smartphones und Internetverbindung haben von der Hamas die „ersten Sitzplätze“ am Zaun bekommen, damit sie live aus erster Hand über „Israels Brutalität“ berichten können. Natürlich, diejenigen, die Israel hassen, werden dies wahrscheinlich nicht glauben und lieber die Lügen der Hamas runterschlucken. Dass den Palästinensern Geld für ihre Teilnahme an den Unruhen bezahlt wurde, ist keine sensationelle Enthüllung des israelischen Geheimdienstes, sondern davon hat fast jeder Israeli gehört, der mit Palästinensern aus dem Gazastreifen zusammenarbeitet. Arabische Journalisten in Jerusalem haben uns dasselbe bestätigt. „Die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen wäre sonst nicht in Massen zum Aufstand am Grenzzaun gekommen“, sagten mir zwei arabische Kollegen. Zwischen 10.000 bis 40.000 Palästinenser haben an den Aufständen am Grenzzaun teilgenommen, nicht mehr. Keine hunderttausend Palästinenser oder mehr, sowie es sich die Hamas gewünscht hatte. Das war kein Volksaufstand, wie es dargestellt wurde. Das erklärt auch, weshalb die Teilnehmerzahl niedrig war, denn die Mehrheit der Palästinenser hat eingesehen, dass es Irrsinn ist, sich als menschliche Schutzschilder zu verkaufen.

Der Aufstand war ein finanziertes Spektakel und Feuerdrachentheater, um Israel vor der Weltöffentlichkeit erneut zu blamieren, nicht mehr. Die Hamas weiss ganz genau, dass sie keine Chancen hat, Israel auf dem Kriegsfeld zu besiegen, auf dem Medienfeld mit Lügen, vielleicht. Aber solange im Westen die Lügen runtergeschluckt werden, werden diese weiterverbreitet. Die Palästinenserführung hat den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag aufgerufen, Israels Kriegsverbrechen und Siedlungspolitik zu untersuchen. Solange Lügen geglaubt werden, macht die Wahrheit keinen Sinn.

Bild: „Friedliche“ Demonstranten am Grenzzaun im Gazastreifen (Foto: Mohammed Abed)
Text: Aviel Schneider (ih)


Hamas: „Oh Juden, wir kommen, Euch zu schlachten“

Hintergrunddossier

Die Botschaft hat zum „Grossen Marsch der Rückkehr“ ein Dossier erstellt, in dem detailliert auf die Hintergründe dieser jüngsten Konfrontationskampagne der Hamas gegen Israel eingegangen wird.

Themen sind unter anderem die Ziele, Vorbereitungen, Strategien und Aktivitäten der Hamas im Rahmen des sogenannten „Grossen Marschs der Rückkehr“, ausserdem die Reaktion der Israelischen Verteidigungskräfte (ZAHAL) und die durch COGAT koordinierten Hilfslieferungen in den Gazastreifen, die von Israel der verschärften Lage zum Trotz fortgeführt und von der Hamas immer wieder sabotiert werden.

Das Dossier kann auf der Webseite der Botschaft abgerufen und heruntergeladen werden.

Sehen so friedliche Demonstranten aus? Palästinensischen Randalierern ist es letzte Woche mit Macheten bewaffnet gelungen, den Grenzzaun zum Gazastreifen zu durchbrechen. Dabei skandierten sie Morddrohungen gegen Juden.

Kurz darauf wurden sie von Soldaten abgedrängt und kehrten in den Gazastreifen zurück. Was geschehen wäre, wenn sie nicht aufgehalten worden wären, kann sich jeder selbst ausmalen.

Das Video wurde von Al Jazeera veröffentlicht.

(Chaim Stolz, JNS)



Kategorien:Nahost

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