Hamas erhält Gelder trotz Verbot über deutsche Banken


Weil die Geldwäsche-Einheit des Zolls nicht schnell genug reagierte, sind über eine Bank in Nordrhein-Westfalen 38.000 Euro an die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen geflossen. Der Vorfall ereignete sich bereits im Februar, wie die „Bild“-Zeitung am Donnerstag berichtet.

Demnach hat die Bank die verdächtige Überweisung am 23. Februar an die Anti-Geldwäsche-Einheit des Zolls (Financial Intelligence Unit, FIU) gemeldet. Diese habe den Fall jedoch erst sechs Wochen später an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Da solche Zahlungen jedoch nur innerhalb der ersten drei Werktage durch Behörden aufgehalten werden können, erreichte das Geld die Hamas-Konten.

Dem Bericht zufolge sei dies kein Einzelfall: Mindestens 25 solcher Fälle habe es laut den Kriminalämtern der Länder in den vergangenen Monaten gegeben. „Über Deutschland hinweg wird Terrorismus im Nahen Osten finanziert. Die Missstände in der FIU müssen endlich beseitigt werden“, zitiert „Bild“ den FDP-Politiker Christian Dürr. Der Zoll habe sich zu dem Fall nicht äussern wollen. (inn)



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