Neueste Beiträge - Seite 500

  • Thorazitat des Tages – Thora-Parascha

    „Eine weiche Zunge bricht Knochen“ (Sprüche Salomons 25. Kapitel, Satz 15); Thora-Parascha: „BeHar und Bechukotei – Auf dem Berg und in meinen Gesetzen“; Wochenabschnitt: 3. Mose 25,1 bis 27,34; Haftara-Prophetenlesung: Jeremia 16,19-17,14

  • Witz des Tages

    Drei chassidische Juden, Anhänger dreier verschiedener Rabbis, sitzen in der Bahn.
    Erster Chassid: „Letzthin gab Toscanini in unserer Stadt ein Konzert. Kurz vor Beginn trat einer auf ihn zu und flüsterte ihm ins Ohr: „Stellen Sie sich die Ehre vor, der Rebbe wird kommen“ Da senkte Toscanini den bereits erhobenen Taktstock und sagte: Solange der Rebbe nicht da ist, kann ich nicht anfangen…“
    Zweiter Chassid: „Das ist noch gar nichts. Unser Rebbe war in London, als gerade die Königin gekrönt werden sollte. Alles war schon versammelt. Links stand der Erzbischof mit der Krone in der Hand, rechts der englische Adel – der Erzbischof krönte und krönte nicht! Als man ihn schliesslich fragte: „Nu – was ist?“
    Da sagte er: „Ich warte, bis der Rebbe kommt. Solange der Rebbe nicht da ist, dann ich nicht krönen…“
    Der dritte Chassid: „Das ist ja alles gar nichts! Letzthin war unser Rebbe in Rom. Er promenierte mit dem Papst zusammen über den Petersplatz. Da kam König Viktor Emanuel aus der Peterskirche heraus, verneigte sich tief vor unserem Rebben und flüsterte seinem Adjutanten zu. „Sag mal, wer ist der Pfarrer, der neben dem Rebbe geht?“

  • Kampfansage an Ultraorthodoxe oder nur ein Gleichbehandlung

    Die zahlreichen Privilegien und finanziellen Hilfen, die ultraorthodoxe Familien in Israel erhalten, erregen seit langem die Gemüter vieler Säkularer. Israels neuer Politstar Finanzminister Jair Lapid will jetzt damit aufräumen. Der ehemalige Fernsehjournalist und Buchautor Lapid war mit seiner Partei Jesch Atid bei der Wahl im Jänner überraschend zur zweitstärksten Kraft hinter dem Bündnis Likud-Beiteinu von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geworden. Lapid hatte sich im Wahlkampf insbesondere für eine Entlastung der Mittelschicht und die Einbeziehung Ultraorthodoxer (Haredim) in die gesellschaftlichen Lasten wie den Wehrdienst starkgemacht. Seine Partei sprach sich im Wahlkampf für die Einführung der Wehrpflicht für alle in Israel aus – bisher sind streng orthodoxe Juden und arabischstämmige Israelis davon ausgenommen…

  • Dvora Omer verstorben

    Die Kinder- und Jugendbuchautorin Dvora Omer ist am Donnerstag im Alter von 80 Jahren verstorben. Omer wurde 1932 im Kibbutz Maoz Chayim geboren. Nach ihrem Militärdienst wurde sie Erzieherin im Kibbutz. Diese Arbeit war Einfallsgeber für ihre ersten Geschichten, die in der Kinderbeilage der Zeitung „Davar“ erschienen und 1958 als Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht wurden…

  • Wie sagt man auf Chinesisch „Abitur“?

    In den kommenden beiden Monaten heisst es für die israelischen Zwölftklässler antreten zu den Abiturprüfungen. Für 20 Schüler im Land steht ein ganz besonderes Fach auf dem Prüfungsplan: Sie büffeln seit mehreren Jahren Chinesisch. Genau 818 Schülerinnen und Schüler verteilt auf 29 Klassen an 26 Schulen im Land haben sich in diesem Jahr für das exotische Fach entschieden. „Alle meine Schüler haben ein grosses Interesse an Fremdsprachen“, so Nirit Malachi, die an der Rishonim-Schule in Rishon le-Zion Chinesisch lehrt. „Der Unterricht ähnelt manchmal einer Chorprobe und manchmal eher einer Malstunde. Da Chinesisch eine tonale Sprache ist, singe ich den Schülern die Laute wieder und wieder vor, und sie singen sie mir nach. Den richtigen Ton zu treffen, ist sehr wichtig, sonst kann man die Bedeutung nicht verstehen.“ Eine Malstunde ist der Unterricht dann, wenn Malachi neue Schriftzeichen einführt; jede Stunde lehrt sie zehn neue Zeichen, wie sie zu malen sind, ihre Geschichte und natürlich die Bedeutung…

  • Google erkennt Palästina an

    Die palästinensische Seite der Suchmaschine Google ist in „Google Palästina“ umbenannt worden. Die Änderung des Namens, der vorher „Google Palästinensergebiete“ lautete, sei nach Gesprächen mit mehreren internationalen Organisationen erfolgt, sagte ein Google-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Unter anderem seien die UNO, die Internet-Adressverwaltung ICANN und die internationale Normungsorganisation ISO befragt worden..

  • Netanyahu zu Schweizer Aussenminister: „Erklären Sie mir den Volksentscheid“

    Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag in seinem Amtssitz in Jerusalem den Schweizer Aussenminister Didier Burkhalter empfangen. Zu Beginn des Treffens sagte Netanyahu: „Bei uns in Israel sagt man: Israel ist nicht die Schweiz. Damit meinen wir, Ihre Nachbarschaft ist ruhiger und weniger herausfordernd. Das ist richtig. Dennoch kenne ich keinen Israeli, der unser Land gegen ein anderes eintauschen würde…

  • Eine Bewegung, die Fortführung der Shoah

    Was man über sogenannte „Messianische Juden“ wissen sollte. Sie sind eine Bewegung, die entweder auf Ignoranz, auf Böswilligkeit oder der Absicht, das jüdische Volk zu zerstören, basiert. Teilweise kommen auch alle drei Komponenten gleichzeitig zusammen. Diese Bewegung basiert auf Ignoranz, weil sie sowohl Judentum als auch Christentum missdeutet, missversteht und entstellt. Das Judentum wird verdreht, weil historisch, theologisch, halachisch und auch praktisch ein Jude, der sich als Anhänger des christlichen Messias bezeichnet, sofort aufhört defacto ein Jude zu sein, obwohl er es physisch immer bleibt…

  • Ami Ortiz: Ist er nun Jude oder nicht?

    Ein Jerusalemer Gericht hat vor kurzem den „jüdischen Terroristen“ Jack Teitel zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte zwei Palästinenser umgebracht und versucht, zwei Israelis zu ermorden. Einer davon war ein sogenannter „messianischer“ Jugendliche Ami Ortiz, der zum Purim-Fest eine als Geschenk getarnte Bombe erhielt. Das Gericht befand, dass Teitel nicht geisteskrank sei. Die „messianischen“ Juden in Israel – sie glauben, dass ihr Christus der Messias ist – verfolgten einen Aspekt der juristischen Auseinandersetzung mit grossem Interesse: Ami Ortiz erhielt nicht die staatlichen Entschädigungen, die normalerweise an Terroropfer bezahlt werden…

  • Biologen der Uni Osnabrück und aus Rehovot (Israel) forschen gemeinsam am Herz der Taufliege

    Was können wir von Fliegen lernen? Die Taufliege Drosophila melanogaster besitzt, wie wir Menschen, ein Herz. Fliegen können mit Herzfehlern geboren werden und sie können, wie wir auch, an Herzrhythmusstörungen leiden. Wie entsteht ein solches Herz und wodurch werden Fehlbildungen verursacht? Mit diesen Fragen befasst sich ein vom Land Niedersachsen für drei Jahre gefördertes gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Osnabrück und des Weizmann-Instituts in Rehovot, Israel…