Neueste Beiträge - Seite 464

  • Jüdischer Weltkongress kritisiert antisemitische Hetze

    In der Türkei macht der stellvertretende Premier eine jüdische Verschwörung für die dortigen Demonstrationen verantwortlich. Ronald Lauder nennt die bodenlose Unterstellung «abscheulich». Der stellvertretende türkische Premier Beşir Atalay hat am Montag eine Verschwörung ausländischer Medien und jüdischer Elemente in der Diaspora für die seit Wochen laufenden Demonstrationen gegen seine Regierung verantwortlich gemacht. Dagegen hat nun der Präsident des Jüdischen Weltkongress, Ronald Lauder, scharf protestiert. Lauder erklärte, es sei schockierend, dass ein hochrangiges Regierungsmitglied der Türkei derart verabscheuenswerte und vollkommen grundlose Hetzreden führe…

  • Intel will Produktion mit 10-Mia-Dollar in Israel ausbauen

    Intel ist im Gespräch mit der israelischen Regierung über eine Langzeit-Investition im zweistelligen Milliardenbereich. Ein Teil soll für den Ausbau einer bestehenden Fabrik aufgewendet und der Rest in eine neue Produktionsstätte investiert werden. Der Chip-Hersteller Intel befindet sich im Gespräch mit der Regierung Israels. Es geht um Investitionen in der Höhe von insgesamt 10 Milliarden Dollar, wie aus einem Bericht von Reuters hervorgeht. Ein Mitglied einer offiziellen Regierungseinrichtung soll sich gestern gegenüber der Tageszeitung Jedi’ot Acharonot zu den Gesprächen geäussert haben. Zur Diskussion steht nach Angaben von Reuters eine Investition von 3 Milliarden Dollar, um die bestehende Fabrik Fab 28 im Süden der Stadt Kiryat Gat auszubauen. Weitere 7 Milliarden sollen in eine neue Fabrik über einen Zeitraum von 10 Jahren investiert werden…

  • 9000 Athleten aus 80 Ländern zur 19. Maccabiah

    Die Aufkleber sind gedruckt: Sterne in den Farben des Regenbogens mit einem rasanten Läufer in der Mitte. Sie prangen an Autos, Taschen und Laternenpfosten im ganzen Land. Auf der Website der Maccabiah (http://www.maccabiah.com/) läuft ein virtueller Countdown. Noch 16, 15, 14 … Tage. Dann fällt der Startschuss zu den 19. »jüdischen Olympischen Spielen«. Alle vier Jahre, immer in einem ungeraden Jahr, finden sie in Israel statt…

  • Lapid: Hareidi Juden sind nicht einmal bereit Arbeit zu suchen

    „Die Arbeitslosigkeit ist in Israel niedrig, unter sieben Prozent, aber sie sei nur künstlich niedrig“, sagte Lapid. In der Tat sind ganze Schichten der Gesellschaft nicht erwerbstätig, aber diese werden nicht als „arbeitslos“ gezählt, weil sie nicht einmal Arbeit suchen. Er nannte hierbei ausdrücklich die hareidi-religiösen Männer und arabische Frauen, als zwei Gruppen, die sehr selten einer regelmässigen Tätigkeit nachgehen wollen. „Sie werden nicht als Arbeitslose aufgeführt, weil sie nicht einmal auf der Suche nach Arbeit. Wir werden das jetzt ändern“, sagte er…

  • Lasst uns unseren Shabbat

    Das Urteil des Obersten Gerichts schafft die Möglichkeit, den Shabbat in Tel Aviv nicht länger zu Profitzwecken zu missbrauchen. „Geht doch nach Tel Aviv“, so begegnen die Verfechter religiöser Zwänge fast allen Angelegenheiten in Israel, die das Verhältnis von Staat und Religion betreffen. Sie schickten uns nach Tel Aviv, als wir gegen die Schliessung der Strassen in Jerusalem protestierten, als wir die erzwungene Trennung zwischen Frauen und Männern in den Busen in Ashdod zu verhindern versuchten, und als wir der religiösen Radikalisierung in Beit Shemesch entgegen traten…

  • „Hört auf, unsere Kinder mit dem Holocaust zu schocken“

    Mehr als 1200 Pädagogen haben eine Konferenz in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Lehrer den Jugendlichen von heute die Erinnerung und das Erbe des Holocausts weitergeben sollen. Erziehungsminister Shay Piron (Foto) kritisierte die derzeitigen Unterrichtsmethoden. Seiner Ansicht nach liegt der Fokus zu sehr auf Opferrollen, Hass und Schreckenserlebnissen. Mitleid und Hoffnung kämen zu kurz. „Wir investieren zu viel Zeit, um unsere Schüler zu schockieren, weil wir glauben, wenn wir sie nicht genügend schockieren, dann würden wir unseren Job nicht richtig machen“, so Piron…

  • Tierschützer schockieren Israelis

    Um auf die Situation von Nutztieren hinzuweisen setzen sich radikale Tieraktivisten auf öffentlichen Plätzen in Israel schmerzhaft Brandzeichen. Ein nur mit einer Unterhose bekleideter windet und wehrt sich, als er aus einem kleinen Stacheldrahtverhau von drei schwarz gekleideten und maskierten Gestalten herausgezerrt und zu Boden gedrückt wird. Mitten auf dem belebten Rabin-Platz in Tel Aviv nimmt das gruselige Schauspiel seinen weiteren Lauf…

  • Ausbildungskurs zur Rettungssanitäterin in Jerusalem

    Im Rahmen einer neuen Initiative erlernen ultraorthodoxe Frauen in Jerusalem die Erstversorgung von gebärenden Frauen, die sich in Gegenwart männlicher Rettungssanitäter aus Gründen der Sittsamkeit unwohl fühlen.

    An dem bislang einzigartigen Kurs nehmen 50 Frauen teil, die kostenlos lernen, gebärende Frauen auf dem Weg ins Krankenhaus zu begleiten. Durch den Anstieg freiwilliger Rettungsorganisationen in den vergangenen Jahren, werden zunehmend männliche Rettungssanitäter zu den Frauen in Wehen gerufen. In der ultraorthodoxen Gemeinschaft, die streng auf die Trennung der Geschlechter achtet, hat dies zu Problemen geführt, da die Freiwilligen die Frauen meist persönlich kannten, die sie betreuten…

  • Ex-Verteidigungsminister berät Julius Bär

    Prominenter Zugang in der Anfang 2012 errichteten Niederlassung von Julius Bär in Israel: Der frühere Verteidigungsminister soll neue, hochkarätige Kundenkreise erschliessen helfen. Der einstige Verteidigungsminister Israels, Ehud Barak, hat seine politische Laufbahn zwar beendet, doch hat er sich weder auf seinen Altenteil zurückgezogen noch frönt er dem Nichtstun. Gemäss einem vom Nachrichtenportal Globes zitierten Bericht der israelischen Tageszeitung „Yediot Ahronot“ ist Barak zum Sonderberater („special consultant“) in der israelischen Niederlassung der Julius Bär Gruppe berufen worden. Anfang 2012 hat Julius Bär ein Büro in Israel eröffnet…

  • Für 68500 Dollar Einsteins Bibel verkauft

    Der Schätzwert hatte bei nur 1500-2500 Dollar gelegen. Eine Bibel mit einer Inschrift von Albert Einstein ist bei einer Versteigerung in New York City für 68500 Dollar verkauft worden. Das Exemplar war Bestandteil einer Auktion seltener Bücher und Manuskripte bei Bonhams. Der in Deutschland zur Welt gekommene jüdische Physiker und seine Frau hatten die Bibel im Jahre 1932 signiert und einer amerikanischen Freundin namens Harriett Hamilton geschenkt…